In China setzt der Tierschutz deutliche
Zeichen, denn die Anzahl einer der am stärksten bedrohten Tierarten der Welt,
der Große Panda, ist angestiegen.
Nicht nur der World Wide Fund For Nature (WWF) hat den Panda als Logo, sondern auch bei chinesischen Firmen
und Behörden findet man den Panda gerne als Wappentier. Bei der Olympiade im
Jahr 2008 in China, gab es fünf Pandas als Maskottchen.
Der WWF ist eine der größten
Naturschutzorganisationen weltweit und setzt sich besonders für den Artenschutz
vom Aussterben bedrohter Tiere ein. Da der Panda sich in Gefangenschaft so gut
wie nicht fortpflanzen kann, ist es ein großes Anliegen die Population in der
freien Wildbahn zu steigern. Innerhalb der letzten 10 Jahre ist hier die
Population der Pandabären um 268 auf 1864 Pandas angestiegen. Damit kann das
chinesische Forstamt in Peking einen Zuwachs um etwa 17 Prozent verzeichnen.
Seit den 70`er-Jahren gibt es in China
Aufzuchtstationen für Pandas. Hier war Ende vergangenen Jahres allerdings ein
herber Rückschlag einzustecken gewesen, denn der Staupe-Virus hat in einer
Zuchtanlage in Sichuan einige Tiere dahingerafft. Inzwischen gilt die Seuche
als eingedämmt.
Eine Anzahl der wilden Tiere lebt in 27
neuen Schutzgebieten. Insgesamt gibt es nun 67 Reservate für die Pandabären.
Die Großzahl der Großen Pandas leben frei
in den chinesischen Bergen und Wäldern der südwestlichen Provinz Sichuan auf
einem ca. 2,6 Millionen Hektar großen Gebiet. Hier sind sie auf sich alleine
gestellt und großen Gefahren ausgesetzt. Studien der Forstbehörde haben
ergeben, dass 223 Pandas akut bedroht sind. Das liegt nicht nur an ihren
Lebensgewohnheiten, sondern ist vom Menschen bestimmt. Hierbei sind
wirtschaftliche Interessen und Profitgier wichtiger als Artenschutz!
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