Samstag, 14. März 2015

Wirbelsturm "Pam" verschont keine Insel



Mit bis zu 340 Kilometern in der Stunde traf der Zyklon „Pam“ auf den Pazifikstaat Vanuatu. Der Kontakt zu den meisten Inseln ist abgebrochen, weshalb man nichts Genaues über die Schäden und Opfer weiß. Bis jetzt geht man von mindestens 44 Toten aus.

Nach UN-Angaben leben mindestens 100 000 Menschen in der Schneise des Sturms. Alleine in der Hauptstadt Port Vila wurden Tausende Häuser davongerissen. Es wird geschätzt, dass ein Viertel der Bevölkerung nun obdachlos ist. Zusätzlich wurden unzählige Bäume entwurzelt und Strommästen umgeknickt. 

In weiten Teilen des Inselstaats brachen die Stromversorgung und das Telefonnetz komplett zusammen. Des Weiteren sind viele Straßen blockiert. Viele Dörfer können daher keine Hilfe erhalten und sind auf sich alleine gestellt.

Nicht nur starke Windböen sondern auch meterhohen Wellen, Starkregen, Überschwemmungen und Erdrutsche setzten den Inseln momentan zu. 

Auch schon in den letzten Jahren sorgten Zyklonen für große Katastrophen. Letztes Jahr kamen 10 Menschen durch den Zyklon "Lusi" ums Leben. Der schlimmste Zyklon der je an Land kam war "Haiyan". Mit Spitzengeschwindigkeiten bis zu 370 Kilometern in der Stunde wütete er im November 2013 über den Inselstaat. Es starben 7000 Menschen.



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