Freitag, 20. März 2015

Was die Sonnenfinsternis verrät




Alle redeten von der diesjährigen Sonnenfinsternis und ihrer wahrscheinlichen Folgen.

Am Freitag, den 20. März 2015 war es dann so weit. Um ca. 10:15 Uhr  war der Höhepunkt erreicht. Der Mond schob sich dabei so vor die Sonne, dass er sie verdeckte. Man unterscheidet die partielle von der totalen Sonnenfinsternis. Bei der totalen Sonnenfinsternis wird die Sonne komplett vom Mond verdeckt, bei der partialen nur teilweise. In unseren Breitengraden war diesmal eine partielle Sonnenfinsternis zu sehen.
Voraussetzung für eine Sonnenfinsternis ist, dass Neumond besteht. Nur alle 18 Jahre ist eine Sonnenfinsternis zu beobachten.
Die totale Sonnenfinsternis war diesmal nur vom Meer aus zu beobachten. Lediglich auf den Färöern und in Spitzbergen, verdunkelte sich die Sonne komplett für maximal 167 Sekunden.
Viele Forscher hatten sich für das Ereignis gerüstet. Eine Gruppe von Forscher ließ einen Spezialballon mit angebrachter GOPRO bis in etwa 20 Kilometer Höhe steigen. Die Kamera filmte und fotografierte dabei das Ereignis. Hinterher wurden dann die Bilder von den Forschern ausgewertet.
Die Energieversorger befürchteten einen Zusammenbruch in der Stromversorgung, wenn die Sonne sich so verdunkeln würde, dass die Solarzellen ausfallen würden. Sie rüsteten sich dagegen durch Zuschaltung anderer Stromlieferer. Z.B. Wind- , Wasserkraftwerke oder klassische Kraftwerke. Es kam zu keinen nennenswerten Zwischenfällen.
Für das Wochenende wurden zudem Springfluten erwartet. Davon betroffen waren Australien, Kanada, Großbritannien. Insbesondere in Frankreich, speziell in der Normandie, hat der Tidenhub 13,45 Meter betragen! (Tidenhub ist der Unterschied zwischen Ebbe und Flut. Da die Gezeiten von der Stellung des Mondes und der Sonne zur Erde abhängen, bringt eine Sonnenfinsternis das System durcheinander).

Wer sich das Spektakel ansehen wollte, hatte gute Voraussetzungen, denn der Himmel blieb wolkenfrei.
Allerdings war Vorsicht geboten, denn die Sonne kann zu bleibenden Schäden an den Augen führen! Nur wer sich eine Spezialbrille besorgt hatte, konnte direkt in die Sonne sehen.





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Samstag, 14. März 2015

Wirbelsturm "Pam" verschont keine Insel



Mit bis zu 340 Kilometern in der Stunde traf der Zyklon „Pam“ auf den Pazifikstaat Vanuatu. Der Kontakt zu den meisten Inseln ist abgebrochen, weshalb man nichts Genaues über die Schäden und Opfer weiß. Bis jetzt geht man von mindestens 44 Toten aus.

Nach UN-Angaben leben mindestens 100 000 Menschen in der Schneise des Sturms. Alleine in der Hauptstadt Port Vila wurden Tausende Häuser davongerissen. Es wird geschätzt, dass ein Viertel der Bevölkerung nun obdachlos ist. Zusätzlich wurden unzählige Bäume entwurzelt und Strommästen umgeknickt. 

In weiten Teilen des Inselstaats brachen die Stromversorgung und das Telefonnetz komplett zusammen. Des Weiteren sind viele Straßen blockiert. Viele Dörfer können daher keine Hilfe erhalten und sind auf sich alleine gestellt.

Nicht nur starke Windböen sondern auch meterhohen Wellen, Starkregen, Überschwemmungen und Erdrutsche setzten den Inseln momentan zu. 

Auch schon in den letzten Jahren sorgten Zyklonen für große Katastrophen. Letztes Jahr kamen 10 Menschen durch den Zyklon "Lusi" ums Leben. Der schlimmste Zyklon der je an Land kam war "Haiyan". Mit Spitzengeschwindigkeiten bis zu 370 Kilometern in der Stunde wütete er im November 2013 über den Inselstaat. Es starben 7000 Menschen.



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Sonntag, 8. März 2015

„Zinspilot“ Eine Internetseite fürs Tagesgeld-Hopping



In seinem Zeitungsartikel über Tagesgeld-Hopping bei der Frankfurter Allgemeinen Zeitung, kurz FAZ, vom 08.03.2015, schreibt der Wirtschaftsjournalist Christian Siedenbiedel nach einer Quelle von F.A.S. über Geldanlagemöglichkeiten für Privatkunden.

Hierbei geht es speziell um den Service „Zinspilot“, mit dem Anleger ihr Geld immer auf das Tagesgeldkonto mit den höchsten Zinsen verschieben können.

Bei diesem Service wird eine Bank zwischengeschaltet und der Kunde muss sich nicht selber darum kümmern, wie sein Anlagegeld zu den jeweiligen Banken mit den besten Konditionen transferiert werden kann. Somit muss er nicht immer neue Konten eröffnen und das lästige  Hin-und Her-Überweisen entfällt.

„Zinspilot“ ist ein neues Internetangebot der Hamburger Firma Deposit Solutions. Mit Beteiligung des Otto-Konzerns.

Dies führt zum ersten Kritikpunkt, denn eine der beiden angebotenen Banken, die Hanseatic Bank, eine Tochtergesellschaft der französischen Société Générale, gehört ebenfalls zum Otto-Konzern dazu.

Kritisiert wird ferner, dass bisher lediglich zwei Banken mitmachen. Das sind die bereits oben erwähnte Hanseatic Bank und die Stuttgarter Creditplus, eine Tochtergesellschaft der französischen Crédit Agricole. Zwar soll das Angebot auf 20 bis 30 Banken ausgeweitet werden, es ist aber noch nicht festgelegt wann es soweit sein wird und welche Banken inkludiert werden. Auch diese Banken sollen nach EU-Recht agieren, damit das angelegte Geld der Kunden mit einer Einlagensicherung bis 100.000 Euro abgedeckt werden kann. Allerdings kann es auch innerhalb der EU dauern, bis die Anleger ihr Geld erhalten, sollte es zu irgendwelchen Problemen bei der jeweiligen Bank kommen.




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