Samstag, 17. Januar 2015

Schweizer Franken - Warum die Schweizer Zentralbank handeln musste



Völlig überraschend hat die Schweizer Notenbank den seit über drei Jahren geltenden Euromindestkurs fallen gelassen. Er beinhaltete, dass der Kurs nicht unter 1,20 Schweizer Franken fallen durfte. Nun wurde beschlossen, dass es keinen Mindestkurs mehr gibt und somit wurde der Schweizer Franken sich selbst und den Börsenregularien überlasse.
In rasantem Tempo sank der Frankenkurs. Wobei der Schweizer Franken in der Spitze um bis zu 30% gegenüber dem Euro zugelegt hatte.
Letztendlich pendelte sich der Schweizer Franken ein, was zur Folge hatte, dass der Euro und der Schweizer Franken gleichgestellt wurden.
Die Schweizer Nationalbank musste so schnell und unvermittelt handeln, da sie die Spekulanten vom Börsenmarkt abhalten wollten und um nicht noch mehr Gelder zu verlieren .
Doch ganz so überraschend war die Aktion nun doch wieder nicht, denn letzten Sonntag wurde der Ökonom Ernst Baltensperger in der Neuen Züricher Zeitung interviewt . Er forderte die Kopplung des Frankens an den Euro aufzugeben und die Währung lieber an einen Währungskorb zu koppeln. Innerhalb der Schweiz wurde darüber stark diskutiert, doch die Schweizer Notenbank nahm keine Stellung dazu. Und auch die EU nahmen keine Notiz davon.
Nachdem die Europäische Zentralbank den Euro dadurch zu stützen versuchte, indem sie den Leitzins ständig senkte, legte viele Anleger ihr Geld in einer stabilen Währung an. Dazu bot sich insbesondere der Schweizer Franken an.
Eigentlich war es absehbar, dass die Schweizer Nationalbank irgendwie auf die Leitzinssenkungen der Europäischen Zentralbank reagieren musste, um ihren Schweizer Franken zu stützen.
Auf die schweizer Firmen, die auf europäische Investoren angewiesen sind, können schwierige  Zeiten zukommen.
Für die schweizer Bevölkerung hat der Schweizer Franken sich um nun etwa 20% gegenüber dem Euro verbessert, was einen Einkommensanstieg gleichkommt. Die daraus resultierende Kauflust zeigt sich derzeit in Österreich und in Deutschland.




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Freitag, 9. Januar 2015

Warum es viel zu viel Öl gibt



In seinem Zeitungsartikel schreibt Jan Willmroth, dass es ein Märchen sei, wenn von der Knappheit des Erdöls die Rede ist.

Seit den 50`er Jahren wird behauptet, dass das Erdöl knapp werde und ein Krieg darum entfacht werden würde. Dass dem nicht so ist, kann man am Verfall der Rohölpreise im letzten Jahr sehen. Aufgrund der in den Fünfzigerjahren noch nicht bekannten Fracking-Methode in den USA, neuen Abbaumethoden z.B. die horizontalen Bohrungen beim Schieferöl,  verbesserten Verarbeitungsmethoden bei Ölsanden und neuen Möglichkeiten bei der Ozeanförderung tiefer zu bohren, ist es möglich geworden neue Ölquellen aufzufinden und mehr Ölmengen zu fördern.

Ölvorkommen gibt es also genug. Allein das Wissen um die Treibhausgase in der Atmosphäre und die damit einhergehende Klimakatastrophe könnten den Abbau aufhalten.

Ich finde es nicht sinnvoll den letzten Rest Öl zu fördern und die Ressourcen vollständig auszubeuten. Zumal die Fracking-Methode äußerst umstritten anzusehen ist. Es werden jede Menge Chemikalien in den Boden gepumpt und eine langfristige Auswirkung auf die Ökologie ist noch nicht erforscht worden.
Außerdem gibt es reichlich Alternativen zur Ölgewinnung, wie z.B. Wind-, Wasser- und Sonnenenergie. Auch kann man die Erdwärme nutzen. 




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