In seinem Zeitungsartikel über Tagesgeld-Hopping bei der Frankfurter Allgemeinen Zeitung, kurz FAZ, vom 08.03.2015, schreibt der Wirtschaftsjournalist Christian Siedenbiedel nach einer Quelle von F.A.S. über Geldanlagemöglichkeiten für Privatkunden.
Hierbei geht es speziell um den Service „Zinspilot“,
mit dem Anleger ihr Geld immer auf das Tagesgeldkonto mit den höchsten Zinsen
verschieben können.
Bei diesem Service wird eine Bank
zwischengeschaltet und der Kunde muss sich nicht selber darum kümmern, wie sein
Anlagegeld zu den jeweiligen Banken mit den besten Konditionen transferiert
werden kann. Somit muss er nicht immer neue Konten eröffnen und das
lästige Hin-und Her-Überweisen entfällt.
„Zinspilot“ ist ein neues Internetangebot
der Hamburger Firma Deposit Solutions. Mit Beteiligung des Otto-Konzerns.
Dies führt zum ersten Kritikpunkt, denn eine
der beiden angebotenen Banken, die Hanseatic Bank, eine Tochtergesellschaft der
französischen Société Générale, gehört ebenfalls zum Otto-Konzern dazu.
Kritisiert wird ferner, dass bisher
lediglich zwei Banken mitmachen. Das sind die bereits oben erwähnte Hanseatic
Bank und die Stuttgarter Creditplus, eine Tochtergesellschaft der
französischen Crédit Agricole. Zwar soll das
Angebot auf 20 bis 30 Banken ausgeweitet werden, es ist aber noch nicht
festgelegt wann es soweit sein wird und welche Banken inkludiert werden. Auch
diese Banken sollen nach EU-Recht agieren, damit das angelegte Geld der Kunden mit
einer Einlagensicherung bis 100.000 Euro abgedeckt werden kann. Allerdings kann
es auch innerhalb der EU dauern, bis die Anleger ihr Geld erhalten, sollte es
zu irgendwelchen Problemen bei der jeweiligen Bank kommen.
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